Waldluft                             

 

Ich sitze im Wald auf einer Bank

und erhole mich so vom Großstadtgestank.

Meine Lungen füllen sich mit guter Luft,

meiner Nase gefällt dieser herbe Duft.

Es riecht nach Laub und Moos

und die Entspannung dabei, ist riesengroß.

                                             Jutta Horn

 

                          Ruhepause

 Ich liege bequem auf einer Wiese

und merke genau wie ich das genieße.

Ich schließe meine Augen

und fange an den Duft intensiv in mich hinein zu saugen.

 

Hektik und Stress meinen Körper nun verlassen,

es ist so einfach, ich kann es kaum fassen.

Ich habe gelernt dies zu verstehen,

jetzt ist es leicht für mich, damit um zu gehen.

 

Für mich ist es wichtig, diese Zeit zu haben,

denn daran kann ich mich so richtig laben.

Es ist oft nur ein kleiner Augenblick,

doch dann gehe ich gestärkt in den Alltag zurück.

                                                                          Jutta Horn

 

 

Widerspruch

Welch schreckliche Welt ist das,  in der wir leben,

wenn es nur durch Kriege kann Frieden geben.

                                                                  Jutta Horn

Allein sein

 

Ich liebe das allein sein,

denn dann kann ich mit mir eins sein.

 

Die Ruhe die ich um mich herum habe,

ist für mich ein Geschenk,

an dem ich mich so richtig labe.

 

Ich bin natürlich auch gerne mit Menschen zusammen,

aber erst wenn ich alleine bin,

kann sich mein Geist so richtig entspannen.

Dann kommt mir oft vieles in den Sinn.

                                                           Jutta Horn

 

Die Sinne

 

Mit den Tastsinnen spüre ich alles, was in meiner  unmittelbaren Nähe ist.

Mit dem Gehör schnappe ich vieles auf, was es an Geräuschen so gibt.

Mit den Geschmacksnerven erlebe ich immer wieder neue Genüsse.

Mit dem Augenlicht nehme ich die Farben der Welt in mich auf.

Mit dem Geruchssinn fange ich alle Gerüche in der Luft ein.

 

Ein Sinn jedoch ist ganz tief in mir,

mit diesem kann ich die Feinheiten des Lebens wahrnehmen.

Man nennt ihn Intuition.

                                                                Jutta Horn

 

   zurück zu Lyrik                                                     Seitenanfang

weiter zu Sammlung Kurzgedichte Seite 2

weiter zu Sammlung Kurzgedichte Seite 3

© August 2006 Jutta Horn